Die Neuapostolische Kirche Österreich

News Bezirk Linz

Alt und Jung, „schwarz“ und „weiß“, eins im Geist und Streben!
24.06.2018 / Linz-Donau
Bei einem "Familien-Gottesdienst" der Kirchengemeinden Linz, Urfahr und Mauthausen standen diesmal in besonderer Weise die afrikanischen Glaubensgeschwister im Mittelpunkt.

Am 24.6.2018 hielt Bezirksältester Hans-Jürgen Brunner mit dem Wort aus Epheser 4, 2-6: Ertragt einer den andern in Liebe und seid darauf bedacht, zu wahren die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens: ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung eurer Berufung; ein Herr, ein Glaube, eine Taufe; ein Gott und Vater aller, der da ist über allen und durch alle und in allen, den „Familien-Gottesdienst“ in der Gemeinde Linz.
Zu solchen „Familien-Gottesdiensten“ versammeln sich in regelmäßigen Abständen alle Glaubensgeschwister der Gemeinden Linz, Urfahr und Mauthausen – wobei diesmal ein besonderes Motto im Vordergrund stand: „Afrikaner in der Mitte“. Auch aus anderen Gemeinden (Wien & Reutte) waren Glaubensgeschwister zu diesem Gottesdienst angereist. 

Der Bezirksälteste ging in seiner Predigt zunächst auf das Wort Jesu ein „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken“. Er wies darauf hin, dass Jesus ALLEN Menschen dieses Angebot macht und dass sie mit ALLEN Sorgen zu ihm kommen können. Danach ging er auf die Besonderheiten der kirchlichen Gemeinschaft ein und dass diese gekennzeichnet sein soll durch eine erkennbare Einheit im Geist, im Streben und in der Hoffnung.
Danach dienten Diakon Nkosi Jorge und Priester Christoph Paukner den Gottesdienstteilnehmern – der eine in Französisch, der andere in Englisch. Den Abschluss machte der Vorsteher der Gemeinde Linz, Hirte Markus Ritt. Er fasste noch einmal zusammen, dass Unterschiede in einer Gemeinschaft für die Weiterentwicklung wichtig sind, dass der Blick aber immer stärker auf das Gemeinsame und Verbindende gerichtet werden soll und nicht die Unterschiede verglichen oder bewertet werden sollen. 

Der „Familienchor“ hatte vor dem Gottesdienst einige englische Lieder einstudiert, die im Gottesdienst mit viel Gefühl vorgetragen wurden. Als Schlusslied erklang das südafrikanische Lied „Yakanaka Vangheri“, das mit Trommelklängen begleitet wurde.

Und dann ging es direkt weiter zum Mittagessen: die afrikanischen Glaubensgeschwister hatten einige köstliche Gerichte aus Ihrer Heimat zubereitet und so fand dieses schöne Beisammensein mit gutem Essen, vielen Gesprächen, beschwingter afrikanischer Musik und guter Laune einen schönen Abschluss. Schon jetzt herrscht Vorfreude auf das nächste Beisammensein in dieser Art!

Werner Degenfellner | Markus Ritt