Gemeinde-
und Bezirkssuche

Ein besonderes Wochenende mit Jürg Zbinden

30.05.2021

Leitende Amtsträger aus ganz Österreich sowie die Glaubensgeschwister aus Linz erlebten wertvolle Momente mit Bezirksapostel Zbinden aus der Schweiz
 
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Am letzten Mai-Wochenende trafen sich die Vorsteher aller österreichischen Kirchengemeinden und -bezirke mit Bezirksapostel Jörg Zbinden zu einer Tagung in Linz. Die Freude über die erste persönliche Begegnung war nach der langen Zeit der Pandemie besonders groß! Neben einem interessanten Fachvortrag erhielten die Teilnehmer viele wertvolle Hinweis zur Liturgie und zum Abendmahlsverständnis sowie Einblicke in die Tätigkeit der verschiedenen überregionalen Arbeitsgruppen. Natürlich gab es auch ausreichend Gelegenheit zum intensiven Gedankenaustausch. Den Abschluss der Tagung bildete ein Gottesdienst für die Vorsteher am So., 30.5. um 9 Uhr gefolgt von einem Gottesdienst für die Mitglieder der Kirchengemeinde Linz um 10:30 Uhr.

Grundlage des Gottesdienstes für die Glaubensgeschwister war das Bibelwort aus Jakobus 1, 17-18: „Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel von Licht und Finsternis. Er hat uns geboren nach seinem Willen durch das Wort der Wahrheit, damit wir die Erstlinge seiner Geschöpfe seien.“

Bezirksapostel Zbinden hob besonders hervor, dass Gott in die natürliche Schöpfung nur gute und vollkommene Gaben gelegt hat, die der Mensch genießen kann. Aber um ein Vielfaches größer und gewaltiger sind die Gaben Gottes, die er in die geistliche Schöpfung gelegt hat. Davon erkennen wir als Einzelne derzeit nur einen Bruchteil – deshalb forderte der Bezirksapostel die Anwesenden auf, ihre persönlichen Erlebnisse der geistlichen Gaben Gottes auch mit anderen Glaubensgeschwistern zu teilen. Dadurch bekommen wir einen noch umfassenderen Eindruck von der Größe Gottes und seiner vollkommenen Gabe.

Bischof Peter Jeram sprach in seinem Predigtbeitrag davon, dass der moderne Mensch das Bestreben hat, nicht nass zu werden. Wenn es regnet, verwendet er eine Multifunktionsweste oder einen Schirm, um sich vor Wasser zu schützen. In geistlicher Weise könnte es auch manchmal sein, dass man sich der Wirkung der göttlichen Gaben etwas entziehen möchte. Wer aber die vollkommene Gabe Gottes erleben will, der darf keine „Berührungsängste" haben – aus voller Überzeugung und mit tiefem Glauben wollen wir im Vaterunser die Bitte: „dein Wille geschehe" aussprechen.

Apostel Matthias Pfützner wurde ebenfalls an den Altar gerufen und erklärte, dass wir keine theologischen Definitionen suchen müssen, um zu erklären, was ein „Gotteskind" ist. Er verwies auf Apostel Paulus, der in Römer 8, 14 erklärt: „… welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder." Das soll auch unser Erkennungsmerkmal in unserer Umgebung sein.

Musikalisch wurde der Gottesdienst von einem Trio mit Klavier, Geige und e-Gitarre umrahmt.

 

Fotos: Harald Pöchlauer

Text: Rudolf Kainz, Markus Ritt