Gemeinde-
und Bezirkssuche

Apostel Matthias Pfützner in Linz

28.02.2021

Die Kirchengemeinde erlebte einen Gottesdienst mit Spendung der Gabe des Heiligen Geistes
 
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Zu seinem ersten Besuch als Apostel in der Kirchengemeinde Linz, hielt Matthias Pfützner am 28.2.2021 einen Gottesdienst, dem das Bibelwort aus Galater 4, 6.7 zugrunde lag: „Weil ihr nun Kinder seid, hat Gott den Geist seines Sohnes gesandt in unsre Herzen, der da ruft: Abba, lieber Vater! So bist du nun nicht mehr Knecht, sondern Kind; wenn aber Kind, dann auch Erbe durch Gott.“ Die Glaubensgeschwister aus Mauthausen waren via Internet-Übertragung ebenfalls beim Gottesdienst mit dabei.

Am Beginn seiner Predigt ging Apostel Pfützner auf das Lied der Instrumentalisten ein: „Sehet, welch eine Liebe“. Er strich heraus, wie vollkommen die Liebe Gottes ist – dass sie uns von allen Seiten umgibt – und wie sehr es uns als Menschen in Staunen versetzen soll, wenn wir uns mit dieser göttlichen Liebe beschäftigen – ähnlich dem Staunen, wenn wir erkennen dürfen „Welch ein Freund ist unser Jesus!“. Danach beschrieb der Apostel den Unterschied zwischen einem Knecht und einem Kind und er hob hervor, dass Gott uns sagt „durch das Opfer Jesu habe ich Euch zu meinen Kindern gemacht und ich will Euch durch den Empfang des Heiligen Geistes auch zu Miterben Christi machen“. Durch die Wasser- und Geistes-Taufe haben wir das Anrecht auf den Himmel – aber es ist unsere Entscheidung, den Weg dorthin auch zu gehen. In weiterer Folge ging Apostel Pfützner auf eine Textstelle im 5. Kapitel des Galaterbriefes ein, wo vom Leben unter dem Gesetz („im Fleisch“) und vom „Leben im Geist“ die Rede ist. Wenn wir Jesus nachfolgen und seine Miterben sein wollen, dann ist es wichtig, dass wir uns immer wieder um ein „Leben im Geist“ bemühen, welches durch Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Besonnenheit gekennzeichnet ist. Zuletzt verwies der Apostel noch auf den Gottesdienst für Verstorbene am darauffolgenden Sonntag – wo Gott wieder zeigt, dass seine Liebe alle Dimensionen umspannt.

Bezirksältester Hans-Jürgen Brunner ging in seiner Predigtzugabe noch einmal auf den Unterschied zwischen einem Knecht und einem Kind ein und betonte, dass wir als Kinder Gottes keine Knechte mehr sind, sondern uns aus freien Stücken immer wieder gegen die Angebote des Satans und für Gott entscheiden können. Bischof Peter Jeram wurde dann ebenfalls noch dazu aufgerufen ein paar Gedanken zu äußern. Er strich hervor, dass wir keine Voraussetzungen mitbringen mussten, um die Liebe Gottes an uns erleben zu können – dass wir aber nun aufgefordert sind, von dieser Liebe auch anderen Menschen zu erzählen!

In der dann folgenden Vorbereitung auf die Sündenvergebung und die Feier des Heiligen Abendmahls verglich Apostel Pfützner die bevorstehende besondere Begegnung mit Jesus mit einem „Dinner for 2“ – wo es nicht um äußerliche Perfektion geht, sondern um das Erleben einer innigen Verbindung mit Jesus.

Ein besonderer Höhepunkt in diesem Gottesdienst folgte, als der Apostel einer erwachsenen Glaubensschwester und 2 kleinen Kindern das Sakrament der Geistes-Taufe und damit die Gabe des Heiligen Geistes spendete. Es herrschte eine wunderschöne Stimmung in der Gemeinde – zumal der Apostel diese Handlung das erste Mal durchführte und alle Anwesenden den besonderen „Tiefgang“ in seinen Worten fühlen konnten.

Das Streichorchester, das mit sehr berührenden Liedern durch den Gottesdienst geführt hatte, schloss dieses besondere Beisammensein mit dem Lied „Preis und Anbetung“ ab. Es war spürbar, dass die ganze Kirchengemeinde innerlich in dieses Lied mit einstimmte.

 

Werner Degenfellner  Fotos: Edith Breitenberger | Text: Markus Ritt