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Doppel-Silberhochzeit in der Gemeinde Linz

03.09.2023

Der erste Sonntag im September 2023 war ein besonderer Freudentag für die Kirchengemeinde Linz. Zwei Ehepaare empfingen den Segen zur Silberhochzeit.

 
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Als Grundlage für den Gottesdienst diente das Bibelwort aus Lukas 21,36: «Wachet aber allezeit und betet, dass ihr stark werdet, zu entfliehen diesem allen, was geschehen soll und zu stehen vor dem Menschsohn.»

Hirte Markus Ritt ging am Anfang seiner Predigt darauf ein, dass für jeden Menschen die drei zeitlichen Dimensionen «Vergangenheit», «Gegenwart» und «Zukunft» eine Rolle spielen. Je nach innerer Einstellung oder Lebenssituation sind manche Menschen nur auf die Vergangenheit fixiert, viele konzentrieren sich allein auf die Gegenwart und andere wiederum meinen, dass das Gute nur in der Zukunft liegt.
Jesus hat gezeigt, dass für ihn alle zeitlichen Dimensionen wichtig sind: er wies auf manche besonderen Ereignisse im Alten Testament hin; er zeigte den Menschen, die ihm begegneten, auf, was in der Gegenwart bedeutsam ist; und er wies immer wieder auf zukünftige Ereignisse – wie z.B. auf seine Wiederkunft – hin. In seiner «Endzeit-Rede», welche sich im 21. Kapitel des Lukasevangeliums befindet, berichtet Jesus von verschiedenen Zuständen, die seinem Wiederkommen voraufgehen. Er wollte damit aber nicht bezwecken, dass Menschen, die an ihn glauben, berechnen können, wann er wiederkommt.
Jesus selbst sagt in Lukas 12, 40: «Seid auch ihr bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, da ihr’s nicht meint.» Jesus hat verdeutlicht, dass es darum geht, zu wachen und zu beten, um auf sein Wiederkommen vorbereitet zu sein. «Wachen» kann man verstehen als einen aufmerksamen Umgang mit den Zuständen in dieser Welt. Sich nicht zu sehr von negativen Einflüssen gefangen nehmen lassen, sondern nach der Empfehlung zu handeln, die Jesus in Lukas 21,28 gegeben hat: «Wenn aber dies anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.»
Die Aufforderung Jesu, auf das Beten nicht zu vergessen, bedeutet, die Verbindung zu Gott zu pflegen! Wachen und Beten hängen zusammen.

In seinem Predigtbeitrag setzte Priester A. Paukner den Gedanken vom «Wachen und Beten» in Bezug zu einer Beziehung zwischen zwei Menschen und damit auch zu den beiden Silberhochzeits-Paaren. Wenn man einen anderen Menschen liebt, dann ist man wachsam, dass es dem anderen gut geht und dass nichts passiert, was Schaden anrichten könnte. Es ist schön, wenn man dafür betet, dass es dem anderen gut geht.

Nach der Feier des Heiligen Abendmahles empfingen die beiden Ehepaare den Segen zur Silbernen Hochzeit. Der Chor der Kirchengemeinde führte mit seinen Liedvorträgen durch den Gottesdienst.

 

W. Degenfellner, Rudolf Kainz | Fotos: Harald Pöchlauer, Christina Beyer