Die Neuapostolische Kirche Österreich

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Seniorengottesdienst mit Bischof Jeram für den Kirchenbezirk Linz
13.03.2018 / Linz-Donau
„Nehmt den Schlusssegen mit! Er ist ein Geschenk Gottes! Es wird der Beginn eines wunderbaren Erlebens Gottes sein“. Mit diesen Worten endete der besondere Gottesdienst für die Senioren des Kirchenbezirkes Linz.

Nach langer Zeit wurde auf Wunsch der Senioren wieder ein spezieller Gottesdienst für die Senioren durchgeführt. Bischof Jeram legte seiner Predigt das Textwort aus Römer 12, Vers 11/12 zu Grunde: "Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brennend im Geist. Dient dem Herrn. Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet."

Der Bischof dankte den Senioren, dass er in ihrer Mitte sein durfte, nicht nur um sich auszutauschen, sondern um etwas ganz Besonderes zu bekommen, all das, was man braucht, um in Frieden leben zu dürfen. All das gibt Gott in seiner ganz besonderen Liebe.
Er sprach die Gottesdienstteilnehmer ganz persönlich an: "Liebe Senioren, ihr erlebt ja nicht die ersten Gottesdienste, sondern schon sehr lange, oft eine ganze Generation lang alle Höhen und Tiefen. Wenn das Leben hereinbricht mit seinen Sorgen und Ängsten, dann denken wir oftmals „schaffen wir das noch?“. Seid brennend im Geiste! Seid begeistert im Herrn, der die Möglichkeit gibt, auf ewig bei ihm zu sein und dafür alles bereitet hat."

Bischof Jeram wies auf die Begebenheit im Alten Testament mit Kaleb und Josua hin. 12 Kundschafter wurden ausgesandt, davon waren 10 negativer und nur zwei (Josua und Kaleb) positiver Meinung. Sie sahen auch die Probleme und Hindernisse, aber sie haben auf Gott gebaut und vertraut. Das gilt auch heute für alle, die Jesus nachfolgen und sich zu Gott bekennen.
Jesus selbst hat die Apostel beauftragt, die Gläubigen auf den Weg zu Gott zu begleiten. 

Weitere Amtsträger sprachen in ihren Predigtbeiträgen ihren besonderen Dank an die Senioren aus für die tatkräftige Unterstützung in den Kirchengemeinden. Sie ruhen sich nicht auf ihrer „Pensionszeit“ aus, sondern helfen tatkräftig, wo es nötig ist. 

Auch die Gedanken an die  Kinder und Enkel der Senioren durften nicht fehlen: "Wir können den Flug der Jungen nicht lenken, wir sollen sie nur begleiten. Wir beten für die Jungen und die spüren das." 

W. Degenfellner | B. Altmüller | Fotos: Werner Degenfellner